365 Regentage

Neon.de lässt sich immer so tolle Fragen einfallen, die sie nach einem Monat dann wieder herausnehmen und an ihre Stelle eine neue setzten. Damit sie nicht vollkommen in Vergessenheit geraten, wandern sie plus entsprechenderer Antwort jetzt von meinem Profil auch hier her. (:

Ich bin |  chaotisch bittersüß veranlagt, nach Herzenswärme suchend, Harmonie und Vanilleduft süchtig, unverständlich eigenartig, im Glück übermäßig aufgedreht - im Unglück manchmal auch und sowieso in einer Sekunde mit einer Kleinigkeit glücklich zu machen.

Ich bin nicht |  wirklich geduldig mit allem, unserer Gesellschaft gut zu gewandt, dazu gemacht Kälte zu ertragen, grob und herzlos und das Genie, was den Perfektionismus liebt.

Die ganze Welt hört dir zu – was sagst du? |  hört auf euer Herz, dann braucht ihr meine Worte nicht.

Was würdest du niemals aufgeben? |  die Liebe zum Detail.

Früher dachte ich | ,ich kann die Welt verändern.

Heute weiß ich |  ,ich sollte aufpassen, dass die Welt mich nicht verändert.

Dieses Land braucht |  Mut zur (Herzens)Wärme, Offenheit, Kreativität, farbenfrohe Gedanken, Sonne und vor allem ein Herz.

Dieses Land braucht nicht |  Gefühlskälte, eine Erziehung zur Berührungslosigkeit, Neutralität, übertriebene Selbstliebe, Rudelverhalten, das Steigerungsprinzip und Neiddenken.

Das Gute am Erwachsenwerden ist |  das Prinzip dann ernster genommen zu werden und weiser zu scheinen.

Das Schlechte am Erwachsenwerden ist |  ,dass die Chance wächst so zu werden wie viele Erwachsene sind.

Wünschenswert |  ist ein wachsames Auge, ein optmistisches Ohr, sind tastfreudige Finger und der Mut uns liebenswert zu finden.

Leben heißt |  Achterbahnfahren, mit einem Fallschirm abspringen, etwas riskieren, hinfallen und wieder aufstehen, Steilwandklettern, es bedeutet nicht zu ruhen und nicht zu rasten, bis man den eigenen Gipfel erklommen hat...

Das derzeitige Lieblingszitat meinerseits |  „Aber es war gefährlich diesen Mann in ihrer Nähe zu haben: jetzt, das sie seinen Duft wahrnahm (und er gefiel ihr) und seine Berührung spürte (und sie gefiel ihr), wurde ihr klar, dass sie auf ihn wartete (und das gefiel ihr nicht).“ (Paulo Coelho)